GALERIE SUPPER is specialized in contemporary art.

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[ R A ] U M W E L T [ E N ]
18.07. - 27.09.2020.

With Tino GEISS & Anja WARZECHA the GALERIE SUPPER presents two artists in the new exhibition [ R A ] U M W E L T [ E N ], who both deal intensively with architectural space and the constructed environment.

In his depictions of interiors, which refer to real existing living and working spaces, Tino GEISS skilfully balances the capability of different materials. In his most recent works, he translates his well-established technique and characteristics of collage back into painting. In comparison to his early collages the intensity of colour is reduced. This transition is already apparent in his later down-toned collages. By working in black and white and by only setting small colour accents, form and structure become more prominent. In contrast to his collages, he does not focus on dissolving perspectives or elements, but on pointing out structures and the positioning of objects to each other in the room, so that they form a coherent network of architecture and the interior within it.

For Anja WARZECHA painting is not a medium that is limited to planarity or two-dimensionality. By using elements removed from their architectural contexts she rather expands its possibilities of spreading into space. This is the main focus of all her works: from facades that seem to be composed of boards, beams, tarpaulins, sheet metal and steel on canvas and each not belonging to any accessible building, to drawings that reveal urban structures that have grown over time, to showcases made of paper collage layered one behind the other in acrylic glass panels that open up a view of landscapes with their own laws.
Interior and exterior, narrowness and vastness, surface and depth, form and content. In the dialectical juxtaposition, the exhibition stages a variety of duels, in which different materials and techniques from painting to drawing to collage are taken up by presenting them in direct context. However, it is not about a competitive relationship, but rather about a pluralistic, mutually fertilizing coexistence. In this way, areas of tension and interaction between the works of both artists are created, revealing further layers of meaning.    

The showroom also features works from the GALERIE SUPPER’s program in which architecture is an essential topos, including Benjamin Appel, Candida Höfer, Andreas Lau, Katharina Meister, Hiroshi Sugimoto, Monika Thiele, Andreas Wachter and Sebastian Wehrle.



Am Montag, 03. August startet die GALERIE SUPPER in die vierwöchige Sommerpause. In diesem Zeitraum sind die Ausstellungsräume auf Anfrage geöffnet und Sie erreichen uns weiterhin telefonisch (+49 7221 3730 450) oder per E-Mail (mail@galerie-supper.de). Ab Mittwoch, 02. September sind wir wieder zu den regulären Öffnungszeiten für Sie da!

Die GALERIE SUPPER präsentiert mit Tino GEISS & Anja WARZECHA gleich zwei Künstler unter dem Titel [ R A ] U M W E L T [ E N ]. Beide setzen sich in ihren Arbeiten intensiv mit architektonischem Raum und gebauter (Um)Welt auseinander.

Tino GEISS treibt in seinen Darstellungen von Innenräumen, die auf real existierende Wohn- und Arbeitsräume rekurrieren, ein gekonntes Spiel mit der Materialität. Über die bereits erprobte Collagetechnik findet in seinen jüngsten Arbeiten eine Rückübersetzung in die Malerei statt, die die Eigenschaften der Collage aufgreift. Die Farbintensität ist gegenüber seinen frühen Collagen zurückgenommen, wie es sich bereits in seinen späteren Collagen abzuzeichnen begonnen hat. Durch das Arbeiten in Schwarzweiß und das kalkulierte Setzen von kleinen Farbakzenten treten Form und Linie stärker hervor. Anders als in seinen Collagen werden die Perspektiven oder Gegenstände im Raum nicht so stark aufgelöst, sondern vielmehr Strukturen und Verhältnisse zueinander betont, sodass sie ein zusammenhängendes Netz aus gebauter Architektur und darin befindlichem Interieur ausbilden.
 
 
Anja WARZECHA versteht die Malerei nicht als ein Medium, das sich auf die Fläche, die Zweidimensionalität beschränkt, sondern die Künstlerin erprobt mit und anhand von Versatzstücken, herausgelöst aus ihren architektonischen Zusammenhängen, dessen Möglichkeiten des (Tiefen)Räumlichen stets neu. Dies bildet den Schwerpunkt in all ihren Arbeiten: von Fassaden, die wie aus Brettern, Balken, Planen, Blech und Stahl auf der Leinwand zusammengesetzt scheinen und doch zu keinem begehbaren Gebäude gehören, über Zeichnungen, die im urbanen Raum gewachsene Strukturen offenlegen, bis hin zu Schaukästen, die aus mit Papiercollage gestalteten, hintereinander geschichteten Acrylglasplatten einen Blick in Landschaften mit eigenen Gesetzlichkeiten eröffnen.
 
Innen und Außen, Enge und Weite, Fläche und Tiefe, Form und Inhalt. Im dialektischen Gegenüber inszeniert die Ausstellung vielfältige Duelle, in welchen es auch unterschiedliche Materialien und Techniken von Malerei über Zeichnung bis hin zu Collage miteinander aufnehmen, indem diese im direkten Kontext präsentiert werden. Dabei geht es jedoch nicht um ein Konkurrenzverhältnis als vielmehr um ein pluralistisches, sich gegenseitig befruchtendes Nebeneinander. Auf diese Weise entstehen Spannungsfelder und Wechselwirkungen zwischen den Werken beider Künstler, die weitere Bedeutungsschichten offenlegen.    

Im Showroom sind ebenfalls Arbeiten aus dem Programm der GALERIE SUPPER zu sehen, in denen Architektur eine zentrale Rolle spielt, darunter Benjamin Appel, Candida Höfer, Andreas Lau, Katharina Meister, Hiroshi Sugimoto, Monika Thiele, Andreas Wachter und Sebastian Wehrle.
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